Hermes, Razzia bei Servicepartner

Laut Bundespolizei wird gegen fünf Hauptbeschuldigte eines Servicepartners von Hermes ermittelt - wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie Urkundenfälschung und Verschaffens von amtlichen Ausweisen ermittelt.

Dabei wurden LKW-Fahrer überwiegend mit rumänischen, gefälschten, amtlichen Dokumenten versorgt und bei einem Servicepartner beschäftigt.

An neun Standorten in Schleswig-Holstein - in Kaltenkirchen, Ellerau (beide Kreis Segeberg), Osterrönfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde), Neumünster, Flensburg und in Harrislee führte die Bundespolizei Durchsuchungen durch. Bei den Razzien u.a. in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen waren insgesamt 280 Beamte im Einsatz. Grundlage für die Aktion sind nach Informationen der Bundespolizei monatelange Ermittlungen nach entsprechenden Hinweisen.

Schusswaffen, hohe Bargeldbeträge, gefälschte amtliche Ausweispapiere u.a. wurden sichergestellt.

Laut des Pressesprechers der Bundespolizei, Menge, ist es ein neues Phänomen und wird dabei wie folgt zitiert: "Es ist für uns ein neues Phänomen, dass ein Unternehmen Fahrer im Ausland rekrutiert und dann hier einschleust".

Razzia bei einem Hermesservicepartner (Zum Bericht)

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Da sich die Verlader ihrer Verantwortung in der Transportkette, rechtlich, nicht mehr entziehen können, dürfte eine Subsidiärhaftung durch Hermes gegeben sein. Zum Arbeitsvertrag gab es offensichtlich die gefälschten Papiere gleich dazu. Fraglich ist ob überhaupt ein regelmäßiger Lohn und überhaupt der Mindestlohn gezahlt worden ist. Erst vor kurzen war Schenker in einer ähnlichen Art und Weise einem Subunternehmer zur Seite gesprungen und ist in die finanzielle Verpflichtung eingestiegen. Es ist also dringend zu handeln! -Aus gutem Grund gibt es insbesondere in der Luftfracht besondere Auflagen.

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