Interview mit Michael, warum bist Du nun über 13 Jahre bei uns?

Michael ist mit über 13 Jahren Zugehörigkeit unser langjährigster und treuester Mitarbeiter bei der FS Fahrerschmiede, Niederlassung Hamburg.

Begonnen hat alles im August 2004.

 

Fahrerschmiede: Michael, wie bist Du damals auf unsere Firma gekommen?

Michael: Durch eine Anzeige in der BILD-Zeitung. Im Hamburger Büro hatte ich dann ein nettes, angenehmes Vorstellungsgespräch mit Herrn Schindler.

Fahrerschmiede: Warum hast Du dich damals mit über 20 Jahren Erfahrung bei großen Speditions- und Transportunternehmen für die GMA / FS Fahrerschmiede entschieden – einem jungen, relativ unbekannten Transportdienstleister?

Michael: Nach 20 Jahren im Fernverkehr wollte ich endlich “sesshaft“ werden und nicht mehr als Vagabund durch die Welt fahren. Das damalige Angebot im Nahverkehr entsprach genau meiner Vorstellung.

Zusätzlich war da der Reiz, dass jede Arbeitsstunde plus Spesen und Fahrgeld bezahlt wird – so war ich für meinen Verdienst mitverantwortlich.

FS Fahrerschmiede: Was hast Du von der Tätigkeit erwartet – denn das war ja Neuland für Dich?

Michael: Hier habe ich die Möglichkeit sehr viele, verschiedene Fahrzeugtypen kennen zu lernen und zu fahren. Vom Sprinter über Kühlfahrzeuge, LKWs mit Ladekran, Muldenkipper bis zum 40 Tonner Sattelzug, etc.

Und – natürlich war da der Hintergedanke, so vielleicht in ein renommiertes Unternehmen zu wechseln – was ich bis heute nicht getan und auch nicht bereut habe, trotz etlicher Angebote.

Fahrerschmiede: Und warum hast Du dann nicht gewechselt?

Michael: Weil ich unterm Strich dort fast immer weniger verdiene – Festgehalt zum Beispiel mit 260 Stunden im Monat. Das unterschreitet oft den Mindestlohn, ich muss alle anfallenden Arbeiten machen, vom Kommissionieren, Paletten wickeln, Hof fegen, etc.

Was hat das mit LKW fahren zu tun? Ich habe bis heute immer pünktlich meinen Lohn erhalten und es gab nie etwas zu beanstanden – das war vor auch nicht immer so. Aus diesem Grund und dem Umstand, dass in der Niederlassung Disponenten sind, mit denen man immer sprechen kann. Die haben ein Ohr für uns Fahrer und sprechen bei Unstimmigkeiten direkt mit dem Kunden. Zu viel / zu wenig Stunden, fehlende Spannmittel, abgefahrene Reifen etc.

Fahrerschmiede: Wie fühlst Du dich von den Kunden behandelt. Gleichberechtigt oder als der “Aushilfsfahrer“?

Michael: Von den Kunden und Kollegen werde ich als gleichwertiger Fahrer behandelt und geschätzt. Denn der Kunde hat ja das Problem, dass ein Fahrer fehlt und wir werden sehnsüchtig erwartet um die anfallenden Touren zu fahren. Natürlich bin ich immer pünktlich und zuverlässig und versuche keine Schäden zu verursachen. Kleine Schäden können natürlich passieren – dann muss man das natürlich auch entsprechend melden und nicht vertuschen. Das ist sicherlich auch ein Grund dafür.

Fahrerschmiede: Wie fühlst Du dich von der Fahrerschmiede betreut / behandelt?

Michael: Wie gesagt, die Disponenten in der Niederlassung haben ein Ohr für uns Fahrer und wir werden angehört, wenn man bestimmte Arbeiten nicht machen kann oder will. Bei heiklen und schwierigen neuen Einsätzen wird mit uns Fahrern vorher gesprochen.

Wenn das so weiter geht, werde ich bis zur Rente bei der Fahrerschmiede bleiben.

Fahrerschmiede: Würdest Du uns weiter empfehlen?

Michael: Na klar, das mache ich ja sowie so schon – habe auch immer ein paar Flyer dabei. Die meisten Fahrer mit denen ich spreche, sind immer wieder angenehm überrascht, wie wir Fahrer von der Fahrerschmiede behandelt werden.

Außerdem freue ich mich immer wenn ich einen Fahrer den ich kennengelernt habe, dann als neuen Kollege bei der Fahrerschmiede auf der Weihnachtsfeier wiedertreffe.

Fahrerschmiede:  Michael, wir danken Dir für das Gespräch und die Zeit und hoffen, dass Du uns noch lange erhalten bleibst. Nun wünschen wir Dir einen schönen Urlaub in Frankreich.

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Michael ist Anfang diesen Jahres 60 Jahre alt geworden und hat dieses Jahr geheiratet. Am 09. August 2004 wurde Michael in das Unternehmen eingestellt. Seit 2008 nimmt er an den Schulungen nach dem BKrFQG (Fahrerschulungen) in unserem eigenen Schulungsraum in Hamburg teil.

Die Fahrerschmiede liefert berufliche Perspektiven in einem sicheren Umfeld. Wir kennen alle unsere Fahrer und unterstützen unsere Mitarbeiter bei auftretenden Problemen, im Rahmen unserer Möglichkeiten. -Nur so lassen sich bei unseren Auftraggebern gute Ergebnisse erzielen.

Dafür fordern wir von unseren Fahrern auch die notwendige Leidenschaft ab. Gerade erfahrene Fahrer schätzen diese Unterstützung, die in anderen Firmen zunehmend vermisst wird. -"Was habt ihr denn nächste Woche für mich? Geht klar....Da war ich ja schon mal!"

Unsere Fahrer kommen immer wieder zu den gleichen Auftraggebern und zu den gleichen Einsätzen. Die gute Leistung jeden einzelnen Fahrers ist die Basis für unseren gemeinsamen Erfolg: Erfolg unseres Fahrers im Einsatz bei unseren Auftraggebern und der Fahrerschmiede, den richtigen Fahrer eingesetzt zu haben, der unseren Auftraggeber begeistert. -Pünktlichkeit, Freundlichkeit, die richtige Ware zum richtigen Kunden und die fahrerischen Fähigkeiten sind Basisbausteine für jeden Fahrereinsatz bei der Fahrerschmiede.

 

Andreas Schindler, Geschäftsführer

Köln,im September 2017

 

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