Interview mit Bart, einen Fahrer der Niederlassung Köln seit Mitte 2016

Interview mit Bart von der Niederlassung Köln seit Mitte 2016

FS Fahrerschmiede: Bart, Du bist nun seit ca. 1 ½ Jahren für die Fahrerschmiede tätig. Wie bist Du damals auf uns aufmerksam geworden?

Bart: Durch eine Anzeige in einer Fachzeitschrift. Habe dann recherchiert und durchweg positives Feedback über die Fahrerschmiede gefunden.

FS Fahrerschmiede:  Was hat Dich dann im Laufe des Vorstellungsgesprächs überzeugt, hier bei uns zu starten?

Bart: In erster Linie die Konditionen, die Gewährung der Modulschulungen, der freundliche Eindruck der Disponenten, habe mich gut aufgehoben gefühlt.

FS Fahrerschmiede: Du bist von so vielen Kunden angesprochen worden, dort zu starten, eigentlich von JEDEM, bei dem Du im Einsatz warst. Warum bist Du dennoch bei uns geblieben?

Bart: Weil ich im Stundenlohn bezahlt werde und es sich auszahlt, viele Stunden zu arbeiten. Ich hatte mein Stundenkonto bei Euch schnell voll und habe damit so viel verdient, wie noch nie in meinem ganzen Leben. Bei den Kunden hätte ich ein Festgehalt verdient. Zudem fühle ich mich menschlich super aufgehoben, Ihr wart/seid immer für mich da!

FS Fahrerschmiede: Nun ist es ja so, dass viele Fahrer sich bei uns bewerben, weil sie im Festlohn/-gehalt fahren und dafür täglich 12-15 Std. arbeiten müssen (!!!), was, ganz nebenbei bemerkt, gar nicht erlaubt ist. Wie hast Du das bei uns empfunden?

Bart: Ich arbeite gerne sehr viel und habe schon einiges an Std. bei Euch runtergerissen. Das liegt aber an mir selbst. Wenn es beim Kunden nichts mehr zu Fahren gibt/gab, habe ich mich für andere Tätigkeiten angeboten, was in den meisten Fällen super geklappt hat. Im Schnitt hätte ich 9-10 Std. gearbeitet, aus meiner Initiative heraus waren es aber meistens mehr. ABER: das war kein MUSS, sondern von mir gewünscht. Ich habe eher von Euch einen auf den Deckel bekommen, wenn es mal zu viele Stunden wurden J Da wird von Euch aus schon gut drauf aufgepasst!

FS Fahrerschmiede: Nun bist Du leider seit Ende April verletzt, durch einen Unfall, der in der Freizeit passiert ist. Trotzdem besteht ganz enger Kontakt, Du besuchst uns regelmäßig. Was würdest Du einem Fahrer, der sich bei uns bewirbt, sagen wollen? Welche Vorteile und Argumente hast Du, bei uns als Fahrer tätig zu sein?

Bart: Man hat bei Euch wechselnde Tätigkeiten, man lernt dadurch viel, wenn es Probleme beim Kunden gibt, wird Dir sofort von der Dispo der Fahrerschmiede geholfen, jede Stunde wird bezahlt, es gibt Überstundenzuschläge, ich freue mich, auch mal außerhalb der Arbeit mit den netten Disponenten einen Kaffee zu trinken Lachend  man wird einfach immer mit offenen Armen empfangen!

FS Fahreschmiede: Abschließend: Kannst Du Dir vorstellen, noch mal bei einem anderen Transportunternehmen/einer Spedition als Fahrer anzufangen?

Bart: Auf keinen Fall! Ich bleibe Euch treu   Lachend

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Bart ist leider im April dieses Jahres schwer verunfallt und kann daher aktuell nicht für uns tätig sein. Er wird voraussichtlich für 2 Jahre ausfallen Stirnrunzelnd

Als ich mit Bart das erste Mal nach dem Unfall telefonierte, sagte er zu mir „Anja, das erste, was ich dachte, als ich realisiert habe, was hier gerade passiert ist, war: Oh nein, jetzt verliere ich meinen Job bei der Fahrerschmiede!“.

Wir haben Bart häufig besucht und ihm gegenüber beteuert, dass er natürlich seine Tätigkeit bei uns auf keinen Fall verlieren wird und wir uns auf den Tag freuen, an dem er wieder für uns fahren kann!

Bart, wir wünschen Dir gute und schnelle Genesung und sind sehr froh und dankbar, Dich in unserem Team zu haben!

 

A. Fischer, Disponentin in Köln, im September 2017

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